Dr. Uwe Richter

Zur Person

1995-2001 Universität Osnabrück, Diplomstudium Biologie, Diplomarbeit: “Weidegangverhalten afrikanischer Wiederkäuer“ 

2001-2002 Universität Osnabrück, Diplomstudium Informatik

2002 - 2010 Universität Kassel, Doktorarbeit im Fachgebiet Tierernährung und Tiergesundheit, Dissertation: “Quantifizierung der Fress- und Wiederkäuaktivitäten von Milchkühen“

2002-2007 Wissenschaftlicher MItarbeiter an der Universität Kassel, Fachgebiet Tierernährung und -gesundheit

2007 – 2018  Wissenschaftlilcher Mitarbeiter an der Universität Kassel, Fachgebiet Agrartechnik

seit 2018 GEA Farm Technologies GmbH

2007 - 2018  Dozent an der Universität Kassel, Vorlesung Agrartechnik I (Innentechnik) (D)

2009 - 2015 Dozent an der UNiversität Kassel, Vorlesung Elektronik und Automation in der Landwirtschaft (D)

2016 - 2018 Dozent Vorlesung Agrartechnik II (D) 

Ehrenamtliche Tätigkeit

Country leader Germany im Project “Innovation factory – realising shared solutions” Country Unit Germany ICT4 Agriculture 

 

Zum Workshop

5.12.19 | 14:30 - 17:00 Uhr

"Emissionsfreie Fortbewegung in der Landwirtschaft"

Dezentrale Energieerzeugung und innovative Ladeinfrastrukturen sichern die Mobilität 

Je geringer die Einspeisevergütung für Strom aus Biogas- oder Photovoltaikanlagen, desto attraktiver ist der Eigenverbrauch. Auf landwirtschaftlichen Betrieben erzeugte Energie soll zukünftig mehr für mobile Landmaschinen genutzt werden. Vieles spricht für die Elektromobilität in der Landwirtschaft. Sie ist leise, sauber und – wenn der Strom aus erneuerbaren Energien stammt – umweltfreundlich. Rein elektrisch angetriebene Radlader, Teleskoplader, Hoftrucks oder selbstfahrende Futtermischwagen sind inzwischen für jeden Bedarf auf dem Markt. Die Anforderungen an die Fahrzeuge sind klar definiert: Sie müssen die gleiche Performance wie die Versionen mit Verbrennungsmotor aufweisen und dürfen nicht wesentlich teurer sein. Elektromotoren mit Hochvolttechnologie sind bei ihnen für die Arbeits- und Fahrhydraulik verantwortlich. Dort, wo sich normalerweise der Dieseltank befindet, sind 48-Volt-Blei-Säurebatterien oder leistungsstarke Lithium-Ionen-Akkus verbaut. Aber auch eine breitere Palette von kleineren Fahrzeugen elektrische Schubkarren oder Quads sind verfügbar. Sind diese Maschinen heute schon eine echte alternative für die Landwirtschaft oder sind sie noch nicht ausgereift genug? Welche Infrastruktur brauche ich auf dem Hof um meine Emobile zu laden und wie muss ich meine Arbeitsprozesse anpassen.