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Schmeckt´s noch?

Rück- & Ausblick auf die Lebensmittelerzeugung

Seit der Jungsteinzeit bestellt der Mensch den Boden, um sich und andere zu ernähren.
Nichts beeinflusst unsere kulturlandschaftliche Wahrnehmung so stark wie die Landwirtschaft.
Durch gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wandel veränderte sich die Landwirtschaft und ihre Praktik(en). Die Kernaufgabe war und ist es, den Hunger der Menschen zu stillen. Allerdings kommen heute weitere Funktionen wie Energieerzeugung und Naturschutz hinzu, wobei wir uns in der Konferenz auf die Erzeugung qualitativ hochwertiger Lebensmittel fokussieren.

Doch wie ist es zur heutigen Situation und ihren Herausforderungen gekommen und kann in Zukunft auf diverse Weise eine vertretbare Erzeugung gelingen? Welche Wege hat die landwirtschaftliche Praxis seit 1950 eingeschlagen und welche werden es in Zukunft sein? Was für Stellschrauben müssen gedreht werden, sodass Nachhaltigkeit auch wirtschaftlich bleibt?

Das Team der 28. Witzenhäuser Konferenz ist davon überzeugt, dass mögliche Antworten in einem breit angelegten Diskurs aus wissenschaftlicher und landwirtschaftlicher Expertise zu finden sind. Konkret heißt das für uns: Konventionell und ökologisch wirtschaftende und denkende Expert*innen an einem Ort zu vereinen. Trotz teilweiser grundsätzlich unterschiedlicher Haltungen und Meinungen wollen wir das Experiment wagen herauszufinden, welche Gemeinsamkeiten es gibt. Trotz der Unterschiede sind die Aufgaben beider Anbauverfahren dieselben.

Angeregt durch das 50-jährige Jubiläum der Universität Kassel-Witzenhausen werden wir zu dessen Anfängen zurückkehren und die Evolution des Ökolandbaus skizzieren. Parallel dazu widmen wir uns den Entwicklungen der konventionellen Landwirtschaft zum besseren Verständnis der Gegensätze beider Agrarsysteme. Gräben sollen nicht weiter vertieft werden, stattdessen möchten wir den Blick weiten und aus beiden Systemen die Stärken und das Potenzial hervorheben. Wir glauben, dass die Lösungen für komplexe Probleme und Fragestellungen weniger durch ein Gegeneinander als vielmehr ein Miteinander gelöst werden können.

So soll es in unseren thematischen Schwerpunkten um die sich wandelnden Bereiche der Tierhaltung, des Ackerbaus, der Agrarwirtschaft und zu guter Letzt um den am Geschmack orientierten Menschen gehen. Die Konferenz soll ein Forum und einen Austausch für alle bieten, die täglich mit Tier, Boden, Pflanze und der Betriebswirtschaft zu tun haben.

Wir freuen uns, auch dieses Jahr wieder viele Interessierte aus Studium, Forschung und Praxis zu begrüßen. Aufgrund der Unsicherheit der Pandemiebedingungen im Winter werden wir in diesem Jahr sowohl eine Präsenz- wie eine Online-Teilnahme ermöglichen.

Das Konferenzteam

 

Aktuelle Anfragen können an folgende Adresse gestellt werden: